Posts mit dem Label Resteverwertung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Resteverwertung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 6. Januar 2014

Erstlingspost 2014 - Vorsätze und andere Wahnvorstellungen


Ich wünsche allen Lesern ersteinmal ein gutes Jahr 2014. Auf die Gesundheit und kleine-große Wunscherfüllungen  *prost*

2013 war ein turbulentes Jahr für mich. Jobwechsel, neue Kolleginnen, alter Wahnsinn, persönliche Herausforderungen namens Severin, und so weiter.
Einige Dinge haben mich vom Nähen abgehalten, und so gern ich diese Ablenkung auch genieße - *in eine bestimmte Richtung schielt* -, so sehr fehlt mir das kreative Arbeiten an der Nähmaschine.

Und nachdem ich das vorgestern abend erst so richtig gemerkt hab, wie arg mir das Nähen fehlt, hab ich einen Entschluss gefasst, und in dieser Hinsicht mein persönliches 12-12-Projekt wieder ausgerufen. 2012 hab ich das schon einmal gemacht, und recht erfolgreich meinen Kleiderschrankumfang auf- und das Stofflager abgebaut.

12-12 heißt lediglich: 12 Monate - 12 genähte Dinge.
Zuzüglich der persönlichen Herausforderung vom Lagerabbau und der Tatsache, dass nur Kleidungsstücke beim 12-12 gelten. Accessoires wie Kopfschmuck, Stulpen o.ä. zählen nicht. Handtaschen schon, wir wissen alle, wie aufwendig gruftige Taschen enden können ;-)
Und jedesmal soll es dazu einen Blogeintrag geben; 2013 hab ich das Bloggen nämlich auch arg vernachlässigt....

Den Anfang habe ich also schon vergangenes Wochenende geleistet: Einen neuen Alltagsrock.
Simpel, aber wirkungsvoll.

Schnitt ist zusammengestöpselt aus dem Burdatornürenrock und dem TV294 French Fanskirt. Vorderteil, Rückteil, zwei Rocktaschen in den Seitennähten, Reißverschluss und Bund. Fertig.
An der Deko hab ich ein bisschen herumgetüftelt. So keine meiner anfänglichen Ideen hat mich vom Hocker gehauen...
Zuerst sollten es große Spitzenvolants werden, da hat aber mein Lager nichts passendes hergegeben. Oder nichts, was mir noch gefällt, ich müsste mal ausmisten...
Lila war soweit auch nicht drin. Hab zwar zwei wunderschöne lila Baumwollen hier liegen, aber noch keinen passenden Faden.

Nachdem ich ein bisschen planlos durch meine Wohnung mäandert bin, ist mir ein Relikt meiner Visual-Key-Phase ins Auge gefallen, und somit musste ich mich an Mana-samas Elegant Gothic Aristocrat-Linie orientieren.
Also zwei Rüschenreihen und Spitze oben als Abschluss.
Das war dann so gegen ein Uhr nachts fertig und ich war wieder mal stolz wie Oskar auf mich :-D
Einfach weil ich was fertig genäht habe.

Dazu gibt es lediglich ein paar verschwomme Bilder. Ich war abgelenkt ;D
Etwas zerknüllt ist das Machwerk leider auch schon, ich hab ihn schon im "Hobbit2" plattgesessen. Bin ich die Einzige, die Smaug ewig zuhören kann..? Wäre da nicht diese direkte Flambierungsgefahr, sollte er vor einem landen....


Vorderseite

Seitenansicht

Rückseite




Material ist der Polyesteruniversalstoff, den ich für meine Alltagsröcke meistens hernehme. Günstiger, fester Stoff, robust, maschinenwaschbar. Yay.
Da der Stoff recht fest ist, bauschen sich die Rüschen schön auf und ich walle damit wunderbar durch die Gegend.


Somit hab ich nahezu einen Grund, morgen das Haus zu verlassen ;-D
Die Tatsache, dass ich nach zwei Wochen Urlaub wieder arbeiten soll, kann ich geflissentlich ignorieren. Über das Büroelend mach ich mir frühestens morgen in der Ubahn Gedanken.

Jetzt muss ich erstmal herausfinden, ob andere Menschen aka. Fanfictionschreiber sich über denselben Dingen den Kopf zerbrechen wie ich sie gern lesen möchte. Höchstwahrscheinlich schon...


A bientôt!







Dienstag, 13. August 2013

WGT 2013 - Freitag - jetzt wird es offiziell

So, kommen wir zum Wesentlichen, der ein oder andere wartet sicher darauf: Fotos von Kleidung ;-)

Nach einem etwas chaotischen Start in den Tag - eine weitere WGT-2013-Lektion - ging es zum VicPic Richtung Zetkin-Park.

Das übliche Massenhappening.
Meiner einer war in Steam-Noble-Ballnüre unterwegs. Der Rüschenrock hat mir letztes Jahr so viel Mühe bereitet, da musste er dieses Jahr einfach noch mal mit. Ergänzt mit Balltaille und Diadem.

Muahahaha, DIADEM!

Schnappschuss, da noch ohne Handschuhe. Nicht sehr stylisch, wird aber im Laufe des WGTs noch öfter vorkommen.




mit LaForcenee im großartigen Spätrokoko <3
Hier noch ein kleines Detail zur Rückenansicht, ich hab mich durch meine Sammelsuriumkiste gewütet und bin dann doch dezent geblieben. ;-)


Auf in den Park. Mit Brille, sonst fall ich hin, Picknickkorb, Decke und Kuchen (von Mama natürlich ;P )



Annette und ich passen farblich zusammen. Hurra



.. und ich hab die Handschuhe schon wieder ausgezogen...


.. ein Handschuh an...
beide Handschuhe wieder an ;-P

Kostümjustierungen ;D

Obscura sah einfach groooooßartig aus...

Unsere WGT-Nachbarn. Die beiden wohnen im selben Haus wie wir XD und das auch schon seit Jahren
... und noch mal in Pose...

Diadem, muahahaha XD

Von den danach folgenden Stunden gibt es soweit keine Fotos mehr. Twilightshadow und ich sind kurz zurück in die Wohnung, einmal ausziehen und was essen, sozusagen, und der Fanfiction-Volljunkie in mir musste das aktuellste Kapitel einer damals noch nicht abgeschlossenen Geschichte lesen - NC-17-gelabelt, mein Widerstand war zwecklos.

Danach haben wir uns ins Städtische Kaufhaus geschwungen - Parkplatz nahezu vor der Eingangstür, Hurra!

Da ging's aber auch schon relativ bald wieder ab nach Hause. Hab Florentine dann noch schnell zu ihrem Wohnmobil gebracht und bin dann selbst ins Bett gefallen. Ich war müde und wurde schon unleidlich, da ist es für alle Beteiligten das Beste, wenn ich verschwinde.

Zudem waren die Wedelabende meiner Meinung nach durch die Bank weg nicht allzu berauschend. Mal gucken, ob die nächstes Jahr noch zu meiner Abendplanung gehören...

Und das nächste Mal - Samstag - Mission acomplished - die DATA-Nüre ;-D



A bientôt,
Genovefa

Freitag, 1. März 2013

Let's go to work - Part VIII

Heute haben Teresh-ka und ich mal wieder in kostümertechnischer Sicht einen Vogel abgeschossen.
Wir sind vermutlich die einzigen Irren, die mal eben nach Innsbruck fahren zum Stoffe kaufen. 150 Kilometer einfach. Von München aus. Haha.
Aber der Ausflug hat sich vollstens gelohnt - reiche Beute (!!!) für kleines Geld. Gemeinsames Janeway-Schmachten auf der Autobahn. Herrliches Alpenpanorama und Sonne (!!)
(Ja, ich weiß. Ich bin kein Sonnenkind. Nachdem wir aber auf deutschem Boden wieder mit greisliggrauem Himmel empfangen wurden, hat uns das Licht auf der anderen Seite vom Berg doch irgendwie gefehlt...)

Zur Beute dann ein andermal mehr, die zwei, drei, viieeelen Meter dürfen in Kürze ein paar Runden in der Waschmaschine fahren.

Jetzt erstmal das neueste Teil aus meiner Alltagsgarderobe - der Sopor-Rock.

 Zur Idee:
Ich bin ein großer Fan von Anna-Varney Cantodea. Sopor Aeternus and the Ensemble of Shadows sagt den meisten Schwarzträgern hier vermutlich mehr ;-)
Leider passen T-Shirts und solche Dinge mit Aufdruck o.ä. nicht zu meiner Alltagsgarderobe. Nicht, dass ich das entsprechende Sopor-Stück nicht hätte, aber da die Dinger limitiert sind, trage ich das nicht im Alltag, sondern bewahre es sorgfältig auf. *gg*

Somit musste was für den Alltag her. Ein Rock, wie sollte es anders sein. Mit dem JuSa, sozusagen Anna-Varneys Markenzeichen, das bot sich einfach so herrlich an.

Verwendet hab ich mal wieder den Burdaschnitt, in einer abgewandelten, verkürzten Form. Material ist schwarzer Polyesterkettsatin und eine graue Baumwoll-Mischung vom Karstadt, der hier schon gut abgehangen durch die Stoffkisten dümpelte.
Dadurch, dass ich den Reißverschluss nach hinten verlegt habe, stehen mir jetzt zwei Seitennähte für die Rocktaschen zur Verfügung. Ha! Ich bin ein Genie. Alle meine Röcke haben eine Tasche in der rechten Seitennaht, und nun auch links. Ohne ausreichende Taschen bin ich Zettelkramerin nicht organisationsfähig ;-)

Front

Back

die unspektaküläre Seitenansicht
Die Applikation ist einfach aus Satin ausgeschnitten und dann mit Knopflochstich aufgenäht. Ideen, die man abends gegen 22 Uhr hat sind manchmal nicht zu unterschätzen ;-)

Symethrie-Fehler gelten als künstlerische Freiheit ;-)
Mit diesem Prunkstück schlurfe ich nun wieder mal durch München.
Dieses Teil mag ich mittlerweile ganz besonders. Weil's mit dem JuSa-Zeichen ist, das nur die Genießer dieser Musik kennen. Weil's grau ist und weil ich Grau-Schwarz für eine wunderbare Farbkombi halte. Weil der Stoff so schön weich fällt und weil er so angenehm zu tragen ist. Weil er zwei versteckte Taschen in den Seitennähten hat.
Weil halt.


So, ich geh dann mal, wie sollte es anders sein, in die unendlichen Weiten der Fanfiction *hüstel*
Vorbei ist's mit dem elitären Gruftie-Gehabe, wenn mein innerer Trekkie kreischend auf- und abhopst ;-)


A bientôt,
Genovefa

Freitag, 14. September 2012

Franzensbad - Plan C

So, ein kleiner, abendlicher Nachtrag bezüglich des Gründerzeitballs in Franzensbad.

Was das Promenadenkleid angeht, bin ich mittlerweile bei Plan C.
Plan A war: Kleid fertig kriegen. Das hab ich vor anderthalb Wochen verworfen.
Plan B war: Das weißblaue Frühjahrskleid anziehen. Das vom Avatarbildchen. Der Plan gefällt mir gar nicht.

Und heute abend hab ich dann mit Plan C angefangen:
Einer späten Tournüre. Man nehme die Vorlagen und Modekupfer aus den Jahren, in denen die Nüren nicht in Rüschen erstickt sind, wälze den Haufen Schnittmuster durch und entscheide sich dann für ein Design der 1886er.
Dazu noch ein paar Meter RedSeaStripes, kombiniert mit schwarzer, nadelgestreifter Baumwolle und los geht's.

Der Basisrock ist soeben fertig geworden. Geht viel schneller, wenn man nicht 30m Rüschen drauftackern muss...

Da meine Digicam immer noch verschwunden ist - ich bin ein Genie: ich kann meine eigene, stabile Singularität erschaffen! -, gibt's leider erstmal keine Bilder. Lasst euch überraschen...



na-pra nal-ča  (= gute Nacht. Wer die Sprache errät, kriegt nen Keks.)

Sonntag, 13. Mai 2012

Steam-NOBLE

So, heut war ich schon fleißig. Hab zwei Waschmaschinen voll durchgewaschen und auch gleich aufgehängt. Yay.
Zwischendrin hab ich dann immer so ein bisschen am Hut für die Steampunk-Nüre - ich korrigiere - Steam-NOBLE-Nüre - gebastelt.

Irgendwie ist es einfach nicht mehr Punk. Sondern -Noble.
Meine Kalkleisten-Aristokraten-Anwandlungen haben das Ganze edler werden lassen als es dieses Genre eigentlich verlangt... Nun ja.

Als Rohling diente der allseitsbekannte kleine Zylinder, den man zu Faschingszeiten in einschlägigen Kaufhäusern hinterher geschmissen bekommt.
Hab dann meine Sammelsuriumtüte aus kaputten Ohrringen, ehemaligen Halsketten, verbogenen Armreifen, etc. herausgeholt und die Heißklebepistole eingeschalten und losgelegt.

Die Federn waren ursprünglich weiß. Da reinweiß aber so nicht zum Outfit passte, haben die Federn kurzerhand Bekanntschaft mit Schwarztee gemacht. Jetzt passt das Weiß perfekt, ist jetzt eher ein Wollweiß oder ein zartes Ecru.

Das fertige Hütchen:
Sicht von vorne, im Uhrzeigersinn gedreht.







Die Schleife hinten ist separat, ich kann die dank einer kleinen Klammer z.B. auch an Taschen oder in die Alltagsfrisur dübeln.
Ich hab bei der Schleife noch versucht, es mit ein paar reingenieteten Ösen etwas derber aussehen zu lassen..







Hat irgendwie nicht funktioniert, aber ich mag die Ösen als Details an sich ;-)
Ich trag ja so gern detailverliebte Hüte usw.

Ich kann mit dem Steam-noble sehr gut leben. Freu mich schon auf den Tag am WGT, wenn ich es dann endlich herumtragen kann ;-)

Das Outfit an und für sich reift auch langsam weiter. Nachdem ich die Rückansicht einfach nackig fand, kommt da jetzt noch hinten eine Pseudo-Schnürung rein. Ich hoffe, dass die dünnen Ketten, die ich bei Dawanda bestellt hab, bald kommen....
Dann überlege ich noch, ob dazu Epauletten passen... Oder doch was ganz anderes..?

Mal sehen, was dabei rauskommt, wenn ich mit Grübeln fertig bin ;-)

Jetzt gehe ich erstmal Essen. Es ist 15:00, und ich hab doch langsam so was wie Hunger ;-)
Und während ich esse, werd ich gucken, was Captain Kirk so im Nexus macht... Bin also frühenstens in zwei Stunden wieder ansprechbar *DVD-Player einschalt*


So long,
Genovefa

Donnerstag, 14. Juli 2011

Resteverwertung

Nach längerer Zeit endlich mal wieder ein Post.
Die letzten Wochen und Tage empfinde ich grad sooo anstrengend. Liegt vielleicht an der Hitze, oder dass mich die Umstände im Büro immer mehr annerven...
Ich muss es irgendwie schaffen, in die höheren Ränge zu kommen. Dann muss ich nur noch meinen Sessel hüten und manchmal ein bisschen heiße Luft abgeben. Vorn wie hinten. Dafür krieg ich dann ne Meeenge Geld... *seufz*
Blinder Aktionismus ersetzt geistige Windstille ist das große Motto des Hauses. Wir können alles. Fragt sich nur, wie...

...

Lassen wir das, daran ändere ich sowieso nichts mehr. Und ich gehör ja Gott sei Dank nicht zu den Leuten, die sich die Existenzberechtigung über ihre Arbeit holen.

Widmen wir uns also wieder den wirklich schönen Dingen des Lebens:
Ich hatte ja schon angekündigt, dass ich anfangen werde, mein Stofflager endlich mal abzubauen.


Theoretisch hab ich mit dem Restekorsett schon einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Außer Blankscheit und brünierte Ösen hatte ich alles schon an Lager.
(Praktisch gesehen hab ich in der letzten Woche zwei Schnittmuster sowie insgesamt wieder knapp 30m Stoff gekauft. Das Lager wächst also irgendwie in die andere Richtung...)

Der erste Versuch des Korsetts ging daneben, irgendwie hatte ich zuviel Weite bei Brust und Hüfte.
Der zweite Anlauf wurde dann so, wie ich mir das vorgestellt habe.





Bin ganz begeistert davon und hab es auch schon ausgeführt. Zusammen mit einem Überrock einer Tornüre vom WGT 2o1o.
Und wiel das Ganze so bequem, aber doch recht hübsch-aufregend geworden ist, wird es schon mal in den geistigen Koffer für Leipzig 2o12 gepackt. Sozusagen als Gammel-Montagsoutfit.

CSD München:


Den unleidlichen Gesichtsausdruck bitte ich zu ignorieren. Ich stand mitten in der prallen Sonne.
Um mich herum komische Araberfamilien, die alle ein Foto haben wollen.
Dazu muss ich noch was loswerden.
1. Ja, Du kannst mich fotografieren, ABER NICHT ANTATSCHEN!!! Ich hasse das mehr als alles andere. Wenn die ein Foto wollen, wie sie von einer Bayerin im Abendkleid mit dem Sonnenschirm verdroschen werden, können sie das auch so haben.
2. Nein, ich lächle nicht, wenn eine Frau mit Kopftuch es mir in gebrochenem Englisch anweist. Bezahl mich, dann reden wir weiter.

Hach, waren das noch Zeiten, als man für ein paar schüchterne japanische Touristen posiert hat. Die haben wenigstens Umgangsformen.

So, ich grübele jetzt noch ein bisschen, ob ich noch eine Folge der sechsten Staffel Dr. Who angucke und dabei Matt Smith anschmachte, oder ein bisschen durch die ShounenAi-Welt stöbere *chr chr chr*


So long, Genovefa